Warum
Auf einen Blick
Was ist eTOK?
eTOK ist das eTraining Operating Kit zum Erstellen interaktiver Webapplikationen für:
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Lernanwendungen
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Dokumentationen
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Marketingzwecke (z.B. Produktpräsentationen)
Aus Sicht des Autoren ist eTOK ein Programm zur Erstellung von eTrainingprojekten, auch als webbasiertes Training (WBT) oder eLearning bezeichnet. Darüber hinaus eignet sich eTOK ebenso zum Erstellen von Webapplikationen für Marketingzwecke, Werbematerial, Vertriebsunterstützung und (technische) Dokumentationen.
Aus technischer Sicht ist eTOK eine OOo-Anwendung, geschrieben in OOo-BASIC und JavaScript. eTOK wird als Bibliothek in den Makrobereich von OOo integriert. Die Quelltexte sind frei zugänglich - eTOK ist also ein Open Source Projekt und steht unter einer Creative Commons Licence.
Für wen ist eTOK?
eTOK richtet sich an Unternehmen und Schulungseinrichtungen, die Dokumentationen oder Schulungsunterlagen erstellen möchten. Auch Produktpräsentationen lassen sich mit eTOK erstellen.Was macht eTOK?
eTOK stellt ein Autorenwerkzeug zur Verfügung, mit dem Texte, Grafilken, Quiz, Tests, Bilderschauen in Form von OOo-Writer Dokumenten strukturiert werden. Die Writer Dokumente sind je nach Zweck in verschiedene Dokumententypen unterteilt. Der Autor exportiert aus diesen OOo-Writer Dokumenten ein eTOK-Projekt - ein Gerüst aus HTML-Seiten mit JavaScript, das wie ein gedrucktes Buch geblättert wird und um die interaktiven Möglichkeiten von Webtechniken ergänzt ist. Dieses eTOK-Projekt ist für den Leser bestimmt und wird kurz als eBuch bezeichnet.
Dokumentation
Lesen Sie bitte die Erste Schritte. Einen Überblick über die Funktionen zeigen die Demos & Beispiele.
Kommerzielles Angebot
Wer eTOK professionell einsetzen will, benötigt entweder die Dokumentation oder die Produktunterstützung. Beide Angebote sind kostenpflichtig.
Im Detail
Was kann eTOK?
Die spielerischen Möglichkeiten, mittels „klicken & ziehen“ Bilder oder Textfelder zu sortieren oder zu assoziieren, stehen bei eTOK zunächst im Vordergrund. Aus Sicht des Lesers sind diese „Spielereien“ einladend, einfach in der Handhabung und deswegen ein geeignetes Mittel, um Informationen an den Mann und die Frau zu bringen. Selbst komplexe Inhalte lassen sich visualisieren. Verpackt in eine ansprechende Form wie in den Quiz und Tests von eTOK, macht das Lernen – die Informationsaufnahme, die Beschäftigung mit einem Produkt oder Thema – mehr Spaß als das Lesen von Texten.
Ohne Text geht es häufig nicht – und dieser lässt sich mit eTOK klar strukturieren. Dazu dient das kapitel- und seitenbezogene Konzept des Buchteils (in eTOK „Buch“ genannt) und das stichwortbezogene Konzept des Lexikonteils (in eTOK „Pedia“ genannt). Dem Buch fällt die zentralle Rolle zu, jedes Projekt beginnt mit der Arbeit an einem Buch. Eine Ergänzung zu dem Buch bildet die Pedia. Buch und Pedia präsentieren sich für den Leser als jeweils eigenständiges Werk.
Die spielerischen Möglichkeiten sind in eTOK als Quiz und Tests realisiert. Hinzu kommt eine manuell steuerbare oder automatisch ablaufende Bilderschau. Quiz, Test und Bilderschau bilden eine mögliche Ergänzung des Buchs.
Mit der Summe dieser Möglichkeiten kann eine Produktpräsentation (z.B. in Form eines Quiz über Produkteigenschaften) für eine Messe oder einen Onlineauftritt ebenso realisiert werden wie eine komplexe Dokumentation als Lehr- oder Lernanwendung mit hunderten Seiten. Denn viele Erklärungen, Dokumentationen, Beschreibungen, Sachthemen etc. kommen an großen Textmengen nicht vorbei. Mit wachsender Textmenge wird eine klare Struktur, eine flexible Verlinkung und eine Volltextsuche immer wichtiger. Hier zeigt eTOK weitere Stärken, denn das Programm erlaubt:
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eine Volltextsuche
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eine gezielte direkte lokale (innerhalb des Buchs und innerhalb der Pedia) und globale (vom Buch zur Pedia oder in das Web) Verlinkung
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die mit Version 2.1.0 erstmals realisierte Indexsuche, auch als indirekte Verlinkung bezeichnet
Die Indexsuche ist eine Kombination aus Suche und Verlinkung. Werden aus einem Text wenigstens 4 Zeichen selektiert, erfolgt automatisch eine Suche dieser Zeichenfolge (nur!) in dem Inhaltsverzeichnis der Pedia. Diese Funktion ist für Autoren größerer Werke eine Erleichterung, um die gezielte und zeitaufwändige direkte Verlinkung zu ergänzen oder zu ersetzen.
Die Strukturierung und die damit verbundene mögliche Verlinkung ist vielleicht weniger spektakulär als Quiz und Tests, aber ein sehr effizientes Mittel beim Lernen und eine große Vereinfachung für den Autor.
Lernen oder ganz allgemein die Informationsvermittlung kann spielerisch und trotzdem seriös sein, diesen Anspruch untersteicht eTOK, denn diese Abkürzung steht für eTraining Operating Kit.
Was kann eTOK nicht?
eTOK kann nicht den Autoren ersetzen – nur seine Arbeit vereinfachen bzw. strukturieren und ansprechend präsentieren. Anders ausgedrückt: Wenn es um Wissensvermittlung geht, ist ein didaktisches Konzept Voraussetzung und darüber hinaus redaktionelle Arbeit erforderlich.
Wie ist eTOK konstruiert?
Die Arbeit mit eTOK findet in Projekten statt. eTOK-Projekte besteht aus zwei Teilen:
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dem Autorenwerkzeug: hiermit schreibt der Autor seine Anwendung
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dem eBuch: eine projektbezogene Anwendung für den Leser
1. Das Autorenwerkzeug ist eine Erweiterung für die Textverarbeitung Writer von OpenOffice.org – dem frei verfügbaren Officepaket – geschrieben in OOo-BASIC. eTOK wird als Bibliothek in den Makrobereich von OOo als Extension integriert. Für jedes Projekt stehen verschiedene Dokumententypen zur Wahl, der wichtigste Typ ist das Buch. Alle Dokumententypen sind Writer-Dateien, also Textdokumente, deren Inhalte mit dem in Writer integrierten eTOK-Menü behandelt werden. Anders formuliert erfasst der Autor in diesen Dokumententypen die Informationen, strukturiert und exportiert sie als eBuch.
2. Der exportierte Teil besteht aus einer Anzahl strukturierter HTML-Seiten mit JavaScript, die der Leser wie ein gedrucktes Buch blättert und in eTOK deswegen kurz als eBuch bezeichnet werden. Dieses eBuch muss nicht installiert werden und benötigt keine besondere Umgebung (wie z.B. einen Webserver), sondern läuft in einem Webbrowser lokal (Platte, CD, DVD, USB-Stick) oder im Internet mit allen Möglichkeiten, die eTOK bietet (also auch der Volltextsuche).
Der Autor benötigt:
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ein installiertes OpenOffice.org ab der Version 2.1, empfohlen ist die aktuelle Version 3.x.
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einen aktuellen Browser, der die Ausführung von Javascript erlaubt und Cookies zulässt. Empfohlen sind die Browser Firefox, Opera oder Safari.
eTOK 2.2
Ab der Version 2.2 steht eine Brücke zur DokuWiki zur Verfügung, die OOo als Autorenwerkzeug ersetzen kann. Mit der Wiki kann der Autor oder das Autorenteam die Inhalte komplett erfassen und strukturieren. Zum Zeitpunkt x werden die Wikiinhalte in Dokumententypen gewandelt um daraus dann ein eTOK-Projekt zu erzeugen.
Was kostet eTOK?
eTOK ist ein Open Source Projekt und steht unter einer Creative Commons Licence.
Wie viele Open Source Projekte ist eTOK kostenlos, die Dokumentation sowie jegliche Art von Produktunterstützung ist kostenpflichtig. Beides wird auf diesem Server angeboten und dient zur Projektfinanzierung.
Auf Wunsch kann eTOK unter anderen Lizenzen angeboten werden.
Service rund um eTOK?
Für eTOK ist eine kommerzielle Dokumentation mit „Einführung in eTOK“ verfügbar, die didaktisch und konzeptionell einen anderen Weg geht als eine übliche schriftlich verfasste Dokumentation. Den wichtigsten Anteil daran haben die Bilderschauen mit ergänzendem Text. Die Bilderschau hat sich aus Autorensicht als ein einfaches aber effizientes Werkzeug erwiesen, um Bedienungsschritte zu visualisieren und – wenn nötig – mit Text zu ergänzen. Aus Lesersicht entsteht der Vorteil, die Bilderschau wahlweise manuell oder automatisch zu steuern. Bei der automatischen Steuerung läßt sich die Geschwindigkeit des Bildwechsels über das Mausrad einstellen. Damit hat der Leser die Kontrolle über die Geschwindigkeit der Informationsaufnahme. Die Bilderschau löst die bisher verwendete Flashanimation ab.
Die ideale Ergänzung zu den Bilderschauen ist die eTOKPedia, ein Lexikon mit Begriffen rund um eTOK. Schwer zu visualisierende Vorgänge sind konventionell dokumentiert. In beiden Fällen wird eTOK benutzt.
Neben der kommerziellen Dokumentation gibt es eine kommerzielle Produktunterstützung mit „Fragen & Antworten I“. Jede Frage zur Bedienung von eTOK wird hier beantwortet.
Wie die Dokumentation aussieht, zeigt das kostenlos zugängliche Thema „Erste Schritte“. Setzen Sie den dort beschriebenen Weg um und versuchen Sie Ihre ersten eigene Schritte mit eTOK.
Die Bedienung der Software ist mit der käuflichen Dokumentation und Produktunterstützung eine überschaubare Aufgabe. Wer das nicht leisten will, oder bei größeren Projekte Hilfe (Texte erfassen oder strukturieren, Probleme visualisieren, Softwareweiterentwicklung) braucht, kann auf meinen Service zurückgreifen. Schicken Sie mir ein eMail mit Ihrer Anfrage. Sie können dazu auf den Mitteilungsdienst dieses Servers zurückgreifen.
Wer macht eTOK?
Die Idee zu dem, was eTOK heute ist, geht zurück auf das Jahr 1992. Die erste Realisierung von interaktiven Inhalten entsteht mit Toolbook. Mit dem Erscheinen von OpenOffice.org wird das inzwischen auf offenen Internetstandards basierende Konzept komplett neu geschrieben und immer wieder den aktuellen technischen Möglichkeiten angepasst. eTOK ist eine Entwicklung von Dipl.-Ing. Wolfgang Henderkes, der auch in Zukunft für das Projekt verantwortlich zeichnet. OOo stammt maßgeblich von Sun mit Unterstützung einer weltweiten Entwicklergemeinschaft. Seit der Version 2.1 verwendet eTOK die JavaScript-Bibliothek jQuery von John Resig und dem jQuery-Team, sowie weitere darauf basierende Bibliotheken, die ebenfalls von zahlreichen Entwicklern rund um den Globus stammen.