Akkord

Ein Akkord besteht aus einer Gruppe von Noten (häufig einer Tonart), die gleichzeitig gespielt werden.

Die Grundlage des Akkords bildet mindestens ein Tonintervall oder mehrere Tonintervalle. Der aus drei Tönen bestehende Akkord - der Dreiklang - wird aus zwei Tonintervallen gebildet. Diese Form eines Akkords ist sehr häufig vertreten, ebenso wie der Vierklang. Der aus vier Tönen bestehende Akkord hat drei Tonintervalle. Typisch für den Dreiklang und den Vierklang ist die Ausbildung als Dur-Akkord oder als Moll-Akkord.

Ein Akkord aus einem Tonintervall - also aus zwei Tönen - wird in der Rockmusik häufig verwendet. Akkorde dieser Art bestehen z.B. aus dem Grundton und der Quinte und werden in der Fachsprache der Musiker „power chord“ genannt. Ein anderer Zweiklang besteht aus dem Grundton und der Oktave. In beiden Fällen hat der Zweiklang keinen Dur- oder Moll-Charakter.

Theoretisch kann ein Akkord aus jeder Kombination aller Tonintervalle gebildet werden - was nicht bedeutet, das der Klang immer harmonisch ist. Die Verwendung einiger Tonintervalle wird als dissonant empfunden.

Synonyme: Klangharmonie, Harmonie

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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