G-Dur

1. Name einer Tonart von insgesamt 12 möglichen Tonarten in der abendländischen Musik. Zu G-Dur gehören die Stammtöne:

  • g
  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f#

Gegenüber C-Dur wird bei G-Dur das f um einen Halbton zum f# erhöht. In dem Notensystem wird die Tonerhöhung durch ein Kreuz auf der Notenlinie notiert, die für den Ton f steht. Gemäß dem Konstruktionsprinzip von Dur-Tonarten liegen die beiden Halbtonabstände zwischen der III. und IV. Stufe und der VI. und VII. Stufe. Zwischen b-c ist der Halbtonabstand automatisch gegeben. Durch die Tonerhöhung von f zu f# wird der Halbtonabstand zwischen der VII. und VIII. Stufe herbeigeführt.

G-Dur ist die erste Tonart mit einer Tonerhöhung - wenn C-Dur als Ausgangspunkt betrachtet wird. Das g (als Grundton der Tonart G-Dur) liegt (in der Tonart C-Dur) eine Quinte über dem c (als Grundton der Tonart C-Dur). Dieser Abstand einer Quinte bildet den Schlüssel für weitere Tonerhöhungen. Eine Quinte über dem g (in der Tonart G-Dur) liegt das d: D-Dur ist die Tonart mit zwei Tonerhöhungen.

G-Dur folgt dem Konstruktionsprinzip aller Dur-Tonleitern. Die parallele Tonart ist E-Moll.

Die G-Dur-Tonleiter mit dem Tonumfang einer Oktave.

2. Bezeichnung eines Akkords. In seiner Form als Dreiklang setzt er sich aus den Tönen g-b-d zusammen.

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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