Metronom

Ein Metronom ist ein mechanisches, elektronisches, oder ein elektro-mechanisches Gerät, welches das Tempo für ein Musikstück vorgibt. Als Erfinder des Metronoms gilt der Instrumentenbauer Johann Nepomuk Mälzel. Er baut 1813 in Wien ein mechanisches Gerät, das mit einer Feder aufgezogen wird, die ein Pendel antreibt. Durch ein verschiebbares Gewicht am Pendel wird der Grundschlag des Metronoms an einer Skala eingestellt.

Die modernen Nachfolger arbeiten elektronisch, das Prinzip ist geblieben: Das Metronom erzeugt durch einen frei einstellbaren Metronomwert eine Folge betonter oder unbetonter Schläge (oder Töne) als Vorgabe für das gewählte Tempo. Dieser Grundschlag wird für einen bestimmten Notenwert angegeben - meistens für Viertelnoten, weil sie in vielen Musikstücken vorkommen.

Häufig kann zusätzlich zu dem Tempo der Takt vorgegeben werden: Bei einem 4/4-Takt wird der erste Schlag (durch unterschiedliche Lautstärke oder Tonhöhe) betont, dem drei unbetonte Schläge folgen. In diesem Fall dient das Metronom (auch) als Taktgeber für den Musiker.

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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