Notensystem

Das Notensystem der abendländischen Musik setzt sich aus fünf horizontalen Linien zusammen, auf denen die Noten fortlaufend - jedoch in Takte unterteilt - notiert werden. Reichen die fünf Linien nicht aus, werden zusätzlich Hilfslinien verwendet. Die horizontale Position jeder Note bestimmt den Zeitpunkt, wann die Note gespielt wird. Stehen zwei oder mehr Noten übereinander, werden sie gleichzeitig gespielt - dann handelt es sich um einen Akkord. Die vertikale Position bestimmt die Tonhöhe. Je höher die Note notiert ist, desto höher klingt der Ton.

Auf der linken Seite des Notensystems steht der Notenschlüssel. Rechts daneben wird die Taktart notiert. Außerdem ist eine Angabe für das Tempo üblich.

Ein Notensystem mit dem G-Schlüssel und dem 4/4 Takt.

Ein Notensystem ist für ein Instrument bestimmt und ein Teil einer Partitur.

Darstellung der Noten für Gitarren

Die Noten für die Gitarre werden eine Oktave höher notiert als bei einem Tasteninstrument. Damit wird einerseits ein spezifischer Notenschlüssel für Gitarren erspart und andererseits die Anzahl der Hilfslinien reduziert.

Beispiel

Der erste Ton wird durch die leere A-Saite erzeugt, er hat eine Frequenz von 110 Hz. Der zweite Ton (wieder ein a, aber eine Oktave höher) wird im 2. Bund auf der G-Saite gegriffen, er hat eine Frequenz von 220 Hz. Das a im fünften Bund auf der hohen E-Saite hat eine Frequenz von 440 Hz, dem Kammerton a. Noch eine Oktave höher liegt das a im 17. Bund auf der hohen E-Saite.

Der Ton a in allen Oktaven der Gitarre.

Anders ausgedrückt müssten die Töne in dem Beispiel jeweils eine Oktave tiefer gespielt werden. Diese Oktavenverschiebung wird durch eine 8 unter dem Notenschlüssel notiert.

Siehe Konventionen.

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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