Oktavenlage

Die Unterscheidung jeder Oktave durch eine Kennzeichnung in Form eines Apostrophs oder einer Nummerierung. Die so genannte „kleine Oktave“ wird als c notiert, eine Oktavenlage höher beginnt die „eingestrichene Oktave“ c', die auch als c1 bezeichnet wird.

Die Oktavenlage unter dem c werden in der Literatur häufig in Großbuchstaben notiert, in der Musikpedia wird wegen der musikalischen Konventionen eine negative Nummerierung verwendet.

Jede Oktavenlage hat einen eigenen Namen:

  • die Subkontraoktave beginnt mit dem Ton c-3 bei einer Frequenz von 16,35 Hz
  • die Kontraoktave beginnt mit einem c-2 von 32,7 Hz
  • die große Oktave beginnt mit einem c-1 von 65,4 Hz
  • die kleine Oktave beginnt mit einem c von 130,8 Hz
  • die eingestrichene Oktave c1 (auch c') beginnt bei 261,6 Hz
  • die zweigestrichene Oktave c2 (auch c'') beginnt bei 523,3 Hz
  • die dreigestrichene Oktave c3 (auch c''') beginnt bei 1046,5 Hz
  • die viergestrichene Oktave c4 (auch c'''') beginnt bei 2092,8 Hz

Die weitere Bildung der Oktavenlagen erfolgt nach dem gleichen Schema, theoretisch ohne Grenzen. In der Praxis ist die Wahrnehmung durch das menschliche Hörvermögen begrenzt, siehe Schall.

Die Oktavenlagen von der Subkontraoktave bis zur kleinen Oktave werden im Bassschlüssel dargestellt, die Oktavenlagen ab der eingestrichenen Oktave im Violinschlüssel.

Die Oktavenlagen im Violinschlüssel.

1: c

1

2: c

2

3: c

3

Synonyme: Oktavlage, Oktavraum, Oktavenraum

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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