Die mit der reinen Stimmung und dem Pythagoreischen Komma verbundenen Tondifferenzen sollen mit einer temperierten Stimmung unterbunden werden. Das Ausgleichen der Tondifferenzen wird Temperieren genannt. Die erste temperierte Stimmung stammt 1691 von Andreas Werckmeister (1645-1706). Sie bildet eine Alternative zu der damals üblichen mitteltönigen Stimmung.
Die heute bei Gitarren und Tasteninstrumenten übliche Temperierung ist die gleichstufige Stimmung.
Bereich: Musiktheorie