Tonerniedrigung

Jeder der 12 Töne der abendländischen Musik kann um einen Halbton oder mehrere Halbtöne erniedrigt werden. Die Tonerniedrigung wird durch ein b dargestellt und bei der Schreibweise im Text der Note angehängt. In dem Notensystem wird das b der Note vorangestellt. Bei den Tönen c und f ist der nächst niedrige Ton in der chromatischen Tonleiter nur einen Halbton entfernt: eine Tonerniedrigung um einen Halbton macht aus einem c ein b und aus dem f ein e. Trotzdem wird - je nach Musikstück - der Ton mit seiner Erniedrigung notiert, also ein cb (statt b) bzw. ein fb (statt e).

Im Sprachgebrauch wird explizit von einer Erniedrigung und nicht von Verminderung gesprochen, siehe verminderter Dreiklang.

Beispiel

Aus einem b wird in einem Musikstück ein bb. In dem Notensystem wird dem Ton ein b vorangestellt. Diese Tonerniedrigung gilt für diesen Ton und alle anderen b jeder Tonhöhe bis zum Ende des Taktstrichs (der in der Abbildung unten nicht gesetzt ist).

Die C-Dur-Tonleiter mit einem erniedrigen b, also einem b

b

.

Wird die Tonerniedrigung bedingt durch die Tonart generell verwendet, dann wird sie am Anfang des Notensystems notiert. Bei der Tonart F-Dur werden alle b jeder Tonhöhe zu einem bb erniedrigt.

Die F-Dur-Tonleiter verwendet generell ein b

b

.

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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