Tonleiter

Eine Tonleiter beinhaltet in der abendländischen Musik eine Folge von maximal 12 auf- oder absteigenden Tönen, die jeweils einen Halbtonabstand haben. Die sukzessive Darstellung wird als chromatische Tonleiter bezeichnet.

Die chromatische Tonleiter mit den 12 Tönen.

Ein Musikstück kann auf der Basis dieser chromatischen Tonleiter komponiert werden, Musik dieser Art wird auch 12-Ton-Musik genannt. Das damit verbundene Klangerlebnis wird nicht immer als angenehm (hamonisch) empfunden. Der Grund: einige Töne passen nicht zueinander - sie erzeugen eine Dissonanz.

Deswegen gibt es zahlreiche andere Tonleitern, die jeweils nur einen Teil der Töne nutzen. Die beiden wichtigsten sind:

  • diatonische Tonleitern
  • pentatonische Tonleitern
Diatonische Tonleitern

Eine Tonleiter bezieht sich in der Regel auf eine Tonart und besteht nicht aus allen Tönen, sondern aus sieben so genannten Stammtönen, die entweder aus Ganz- oder Halbtönen bestehen. Tonleiterm einer Tonart werden als diatonische Tonleiter bezeichnet.

Alle Dur- und Moll-Tonarten sind diatonische Tonleitern.

Beispiel

Die C-Dur-Tonleiter.

Die Darstellung der C-Dur-Tonleiter oben beinhaltet zwar die passenden sieben Stammtöne, beginnt jedoch nicht mit dem Grundton c. Diese Notation erleichtert die Übersicht und ist allgemein üblich. Dazu werden dem Notensystem Hilfslinien hinzugefügt.

Die C-Dur-Tonleiter, beginnend mit dem Grundton.

Die C-Dur-Tonleiter besteht aus den sieben Stammtönen c-d-e-f-g-a-b. Die C-Dur-Tonleiter ist (wie jede Tonleiter) nicht auf die Stammtöne begrenzt. Die verbleibenden Töne werden je nach Tonart entweder als Tonerhöhung mit einem Kreuz # oder als Tonreduzierung mit einem b notiert.

Bereich: Musiktheorie

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Zuletzt geändert: 2009/10/29 11:18
     
 
 

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